18.7.06

Prolog



Den Ausschlag für meine Karriere als Kurtisane gab ein Dark Date, auch wenn ich das damals noch nicht wusste.Im September 2004.

Wir lernten uns in einer Swinger Community kennen. Er schrieb mich an, schlug ein Dark Date in einem Hotel vor. Also ein Treffen in einem abgedunkelten Hotelzimmer, ohne uns vorher gesehen zu haben. Ich antwortete ihm, dass er doch wohl nicht selbst glaubt, dass sich eine Frau auf soooo was einlässt. Er war offensichtlich guter Psychologe, denn seine Antwort fiel so aus, dass nicht irgendeine Frau, sondern ICH mich darauf eingelassen habe.

Wir telefonierten nur einmal vor dem Treffen. Er hatte eine sympathische, einschmeichelnde Stimme, war charmant, gebildet, niveauvoll. Er teilte mir das Hotel in das ich kommen sollte mit, sowie den Zeitpunkt, wann ich an seinem Zimmer klopfen sollte. Per SMS erhielt ich am "Tattag" dann die Zimmernummer.

Mit klopfendem Herzen, mich selber scheltend, auf was ich mich da einließ, fuhr ich abends los - dem Abenteuer entgegen.

Von der Hotellobby aus simste ich ihn an, dass ich nun gleich bei ihm sei.

Vor der Zimmertür wartete ich einen Moment, holte tief Luft und klopfte. Die Tür öffnete sich und eine Hand nahm die meine, führte mich in das dunkle Zimmer. Er bat mich herein und ich erkannte die einschmeichelnde Telefonstimme. Dann streifte er mir den Mantel ab, ließ ihn zu Boden gleiten. Betastete mein Gesicht, meinen Körper. Öffnete langsam Knopf für Knopf meiner Bluse und streifte sie mir ab. Auch sie sank zu Boden. Mein Rock ereilte das gleiche Schicksal. Nun stand ich vor ihm, in schwarzer Strapscorsage und spürte seiner Hände wieder auf meiner Haut. Ich spürte, wie sich sein Gesicht dem meinen näherte. Sog die Luft seines Atems ein. Spürte seinen Mund auf meinen Augen, meinen Wangen und schließlich auf meinem Mund. Seine fordernde Zunge, die meine Lippen teilten und in meinen Mund drangen, während seine Händer weiter meinen Körper über und unter dem Stoff der Corsage erforschten. Dann drängte er mich an die Wand, schlug auf die Innenseite meiner Schenkel und spreizte meine Beine. Mit seinen Händen erforschte er nun mein feuchtes Lustzentrum und drang leicht mit einem Finger ein. Meine Perle reckte sich ihm entgegen und schwoll an und aus meinem Mund perlten leise Seufzer des Begehrens.

Dann war es an mir, ihn kennenzulernen. Langsam den Stoff seines Hemdes abzustreifen, die Gürtelschnalle zu öffnen, die Hose zu öffnen und seine Errektion zu befreien. Mit meinen Lippen liebkoste ich seine Wangen. Er suchte erneut meinen Mund, schob mit seiner Zunge meine Lippen auseinander und drang in meinen Mund ein, während sich sein harter Schoß an meinem feuchten rieb. Dann packte er mich an den Haaren und zwang mich auf die Knie. Drängte seine Männlichkeit gegen meinen Mund, den er eben noch mit seiner Zunge erobert hatte. Öffnete ihn wieder. Ließ mich mit meiner Zunge spielen. Die ersten Lusttropfen aufnehmen. Sie auf der Zunge zergehen lassen und zu schmeckenEr drängte weiter, erforschte nun aufs neue meinen leckenden, saugenden Mund. Dann zog er sich zurück und mich erst in die Höhe, dann aufs Bett. Spreizte meine Beine und flüstert mir zu, so zu liegen zu bleiben. Ich hörte das Äufreißen eines Verpackung, spürte die Bewegung, wie er das Kondom über seinen Schaft stülpte. Obwohl es dunkel war, schloss ich die Augen. Spürte, wie er hart und mit einem Stoss tief in mich eindrang. Es war Lust pur.Mich einem fremden Mann in einem dunklen Zimmer hinzugeben. Einem Mann, den ich vorher noch nie gesehen und dessen Stimme, Geruch, Geschmack, Haut, Hände, fordernde Errektion ich inzwischen immerhin kenngelernt habe. Es war unendlich erregend und lustvoll.

Nachdem wir beide explodiert sind hat er das Licht angeknipst und wir erkundeten einander erneut - dieses Mal mit den Augen. Zogen mit ihnen nach, was wir zuvor gerochen, geschmeckt, gefühlt haben. Dann stillten wir im Hotelrestaurant den Hunger des Magens. Die Blicke, Gesten, Berührunge fachten den Hunger des Fleisches erneut an. Bei der Erkundung des Hotels, "begriffen" wir uns vor den Augen eines voyeuristischen Angestellten, der unsere Lust noch mehr anheizte. Auf der Feuertreppe entkleidete er mich fast, zog mich gierig ins Hotelzimmer zurück, wo wir erneut übereinander herfielen.

Dann bin ich gegangen. In der festen Überzeugung, ihn nie wieder zu sehen.

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