18.7.06

Wellness


Ich hatte Anfang Februar ein tolles Erlebnis mit einem Kunden.

Als das Telefon klingelte und ich sah, wer da anruft, war ich doch sehr verblüfft. Der Kunde hatte Ende letzten Jahres mehrmals bei mir angerufen und auch zwei Termine gebucht, die er beide dann aus unterschiedlichen Gründen abgesagt hat. Danach war dann bis zu dem besagtern Tag Funkstille und ich dachte, ich sei einem zugegebenermaßen sympathischen, aber dann doch wohl eher perfiden Spaßdater aufgesessen.

Nun rief er also an und fragte an, ob ich Zeit und Lust hätte, ihn in einen Swingerclub in der Nähe zu begleiten. Es sei ein neuer Club mit einem schönen Wellnessbereich. Ich war zwar skeptisch, aber da ich nicht weit fahren mußte, sagte ich zu. Wir verabredeten uns in der Nähe des Clubs. Ich machte mich auf den Weg und er erwartete mich an dem vereinbarten Ort. Ich stellte fest, daß er ein galanter Herr war, der mir ritterlich seinen Arm bot, damit ich auf dem vereisten Weg zum Club nicht ausrutschte..

Wie in einem Club üblich, zogen wir uns zunächst um. Da er das Haus ja schon kannte, überließen die Betreiber es ihm, mich mit den Räumlichkeiten vertraut zu machen. Er zog mich sogleich in den Wellnessbereich. Ich war überwältigt. Von so etwas hatte ich schon immer in meinen Phantasien geträumt: es gab einen großen, offenen Vorraum, in dem schöne Sofas und Tische standen und von dem aus man über eine kleine Treppe einen großen, sauberen, sehr ansprechend gestalteten Duschbereich erreichen konnte. Flauschige saubere handtücher warteten darauf, nach dem Duschen die perlenden Tropfen von der Haut zu frottieren. Von dort aus gingen wir blitzsauber und wohlduftend in den sogenannten "Hamam". Wärme umfing uns und die durch den Wasserdampf erzeugten Nebel zeichneten den schön gefliesten Bereich in sanfte Konturen. Orientalisch anmutende Kacheln und verführerische Nixen aus Gips, gaben dem Raum ein etwas kitschigen, aber dennoch schönes Wohlfühlambiente Wir setzten uns auf eine der Bänke und ließen uns von den Nebeln einhüllen. Dabei erforschten wir uns gegenseitig mit unseren Händen. Der Kunde genoss dabei sichtlich meine deutlich sicht-, spür und auch hörbare Lust und wir erkundeten ausgiebig die besondern sensiblen Bereiche des anderen. Nach einer die Haut, aber nicht die Lust abkühlenden Dusche, vollendeten wir das Vorspiel auf eine der kuscheligen Liegewiesen unter einem künstlichen Sternenhimmel. Danach gaben wir uns dann zur Stärkung den kulinarischen Genüssen hin und unterhielten uns noch eine ganze Weile.



Violetta

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